Autorin/Autor: Fay Weldon

Teufels Weib


Genre:
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ISBN:
Format: Hardcover

Dieser Titel ist im Buchhandel erhältlich.

Irgendwo auf dem flachen Land in der englischen Provinz - drei Freundinnen haben Angst, in der Einöde zu versauern. Bald hat die Schule ein Ende und was dann? sicher kein einfacher Fall, so endlos weit entfernt vom "wirklichen" Leben, aber in Fay Weldons Romanen haben sich noch immer unkonventionelle Lösungen für derlei Dinge gefunden.
Als die drei an einem ihrer letzten Schultage gemeinsam nach Hause gehen und ihr Problem dabei erörtern, rauscht plötzlich ein dunkler BMW an ihnen vorbei - wie ein Bote jener Welt, die für sie so unerreichbar scheint. Drinnen sitzt Sir Bernard Bellamy, der geheimnisvolle Reiche des Ortes, der sich vom Teufel, seinem Fahrer, durch die Gegend kutschieren läßt. Sir Bernard hat dem Gehörnten seine Seele verkauft, und als jetzt sein Blick auf Carmen fällt, die Hübscheste der drei Freundinnen, steht sein Entschluß fest: die muß der Teufel ihm besorgen. So nehmen die Dinge denn ihren Lauf, und unversehens wird die Provinz zum Schauplatz "höllischer" Ereignisse. Aber Carmen hieße nicht Carmen, wüßte sie nicht ihre Haut - und Seele - zu verteidigen. Allerdings wäre der Teufel auch nicht der Teufel, wüßte er nicht geradezu virtuos mit den Versuchungen des Lebens zu spielen. Es geht hin und her, wobei das Hin, zum Teufel, zu Carmens Verwunderung damit verbunden ist, daß ihr Körper plötzlich Rundungen entwickelt, die sie so noch nicht kannte. Und Fay Weldon wäre nicht Fay Weldon - da bleibt sie sich treu wie der Teufel -, ließe sie ihre Heldin so einfach der Sünde anheimfallen. Das Ende ist zwar teuflisch gut, aber dennoch nicht unbedingt in seinem Sinne...

"Teufels Weib" ist äußerst originell inszeniert. Voller Witz und "femininer" Intelligenz bestätigt "es" erneut, was die Times auf einen einfachen Nenner zu bringen wußte: "Fay Weldon lesen ist wie Champagner trinken."