Autorin/Autor: Daniela Dröscher
Autor: Daniela Dröscher
Lektor: Birgit Schmitz

Zeige deine Klasse

Die Geschichte meiner sozialen Herkunft
Genre:
Erscheinungsdatum 09. Januar 2021
€14,00
inkl. MwSt. Bestellung erfolgt Versandkostenfrei
ISBN:
256
190 x 125 x 25mm

Dieser Titel ist im Buchhandel erhältlich.

Daniela Dröscher verfasst ein einzigartiges Porträt über soziale Herkunft, das überraschende
Antworten gibt: auf Grundprobleme politischen Engagements, das Auseinanderdriften verschiedener Milieus,
öffentliche Wahrnehmung und auf die Frage, warum Klasse mit so viel Scham besetzt ist (das gilt für die ganz oben und die ganz unten).

Zeige deine Klasse beschwört ein Stück deutscher Geschichte herauf, das die politischen Verhältnisse aus einer radikal subjektiven Perspektive beleuchtet. Als Instrument dient Dröscher dabei ein längst ausgedienter Begriff, der der Klasse. War es für die Autorin lange selbstverständlich, alles durch die Brille von Gender und Rasse wahrzunehmen, hilft ihr Klasse die Unterschiede herauszuarbeiten, die Herkunft letztlich bedeutet und warum das Wir-Gefühl sich verloren hat. Identität und Schicht sind ihr zu wage. Von ihrer frühen Kindheit bis jetzt erlebt sie immer wieder Macht- und Ohnmachtsverhältnisse, die kein Wohlstand aufzulösen vermag. Hellsichtig in dem Blick ins Innere unseres sozialen Umgangs miteinander. Wütend über die Politikverdrossenheit unserer Gegenwart, entwaffend in der Offenheit, Unangenehmes zu benennen und berührend in dem Versuch, zu seiner Herkunft zu stehen und die damit einhergehende Scham nicht zu verheimlichen. Ein Buch, wie wir es seit Didier Eribons Rückkehr nach Reims über Deutschland ersehnt haben.

»Daniela Dröscher legt eine genaue Recherche darüber vor, was es für jemanden bedeutet, von der Mittelschicht in die Akademikerklasse aufzusteigen.« - SWR2 Lesenswert
»präzise und zugleich mit der großen, erzählerischen Leidenschaft einer Schriftstellerin« - NDR Kultur Journal
»Wenn sie erzählt, klingt das mal wissenschaftlich, mal märchenhaft, manche Passagen haben etwas von konkreter Poesie.« - Süddeutsche Zeitung