Autorin/Autor: Kay Dick
Genre: Romane & Erzählungen
Übersetzerin/übersetzer : Kathrin Razum

Sie

Szenen des Unbehagens. Mit einem Nachwort von Eva Menasse
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ISBN:
Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 02. April 2022 160 Seiten Coverdownload
Produkttyp: Buch (978-3-455-01346-7)

Die Wiederentdeckung eines beunruhigenden Meisterwerks: Dieser lange verschollene Roman von 1977 erzählt von einer Gesellschaft, in der jede Kunst von einer anonymen Masse gewaltsam verhindert wird.

An der englischen Küste in einer nahen, unbestimmten Zukunft: ein toter Hund, ein verschwundenes Buch, ein paar flüchtige Spuren, so fängt es an. Dann räumen SIE die Galerien und schließen die Museen. SIE wollen keine Freiheit des Einzelnen, SIE wollen keine Kunst. SIE zeigen sich selten und doch sind SIE scheinbar überall. Wer es noch wagt, zu malen, zu singen oder zu schreiben, den bringen SIE zum Schweigen. Doch eine kleine Gruppe von Menschen kann und will nicht anders, als weiter kreativ zu sein – was IHNEN nicht verborgen bleibt.

"Ein gespenstisch hellsichtiger Text, in dem ein anonymer Mob Kunstschaffende attackiert und deren Werke zerstört. Das vermeintliche Verbrechen: eine individuelle künstlerische Vision. Abgründig und erschreckend!" Margaret Atwood


Stimmen zum buch
»[...] eine brisante Wiederentdeckung. Ende der 1970er-Jahre, [...], blieb Kay Dicks Warnung vor der Gefährdung des freien Denkens ungehört. Heute lässt sie nahezu das Blut gefrieren.«
»Mehr ›Fahrenheit 451‹ als ›1985‹, löst ›Sie‹ gerade 2022 ein sehr aktuelles Unbehagen aus.«
»Ein gespenstisch hellsichtiger Text, in dem ein anonymer Mob Kunstschaffende attackiert und deren Werke zerstört. Das vermeintliche Verbrechen: eine individuelle künstlerische Vision. Abgründig und erschreckend!«